Die Aktion "1000 Lichter für die Ukraine" 2026

Unsere im Winter 2023/24 infolge wachsender Not initiierte Aktion „1000 Lichter für die Ukraine“ sollte sich in den folgenden Jahren zu einer Art Megaseller entwickelt, nur dass dabei kein Geld im Spiel ist. Dafür weitete sich das Netz aus und die Kontakte dichter, wodurch der partizipative Ansatz der Aktion sich immer offensichtlicher gestaltete. Ein freundlicher Anruf in der Tageszeitung, ein Plakat im Fenster des Kirchenforums, und schon ging die Nachricht von Mund zu Mund und wurde herbeigeschafft, was Tannenbäume und Adventskränze wie auch romantisch ausgeleuchtete Winterabende an Lichtern und Kerzenschein zurückließen.
Als zentrale Sammelstelle haben wir in diesem Jahr das Kirchenforum an der Ecke Salzstraße, vis-a-vis vom Lambertibrunnen, gewinnen können, deren Ehrenamtliche unsere Aktion mit Freude und Herzblut unterstützten und nicht müde wurden, uns zu rufen, wenn nach der Abholung am Vormittag eine weitere am Nachmittag nötig wurde. Mit Elan beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder die Kirchengemeinden in Münster, Wolbeck, Handorf, Gremmendorf, Albersloh und Gelmer an der Aktion, die ihr übriges dafür taten, dass aus „1000 Lichter für die Ukraine“ weit mehr wurden. Darüber hinaus waren erneut auch der Benedikthof in Handorf, der „Kleine Bilderladen“ in Wolbeck, die „Umweltpaten“ in Lüdinghausen, der „Info-Treff“ in Hiltrup, der „Edelfundus“-Flohmarkt in Mecklenbeck sowie der „Eine-Welt-Laden“ in Coesfeld beteiligt. Danken möchten wir auch dem unermüdlichen Einsatz einzelner Unterstützerinnen und Unterstützer, so Sabina Krappmann-Klute, Hanna Hellmann, Gisela Laschzok, Verena Kristau mit den Schüler*innen der Liebfrauenschule in Nottuln, Lea Borgheynk vom SFH in Ahlen, Barbara Irle in Hamm, Rosemarie Tüpker und Manfred Kühn in Steinfurt wie auch, last not least, Svitlana Passon vom „Verein Ukrainische Sprache und Kultur“ in Münster, die allesamt unfassbare Mengen Kerzenwachs angeschleppten, wodurch die ukrainische Zivilbevölkerung ebenso wie die Soldatinnen und Soldaten in den Schützengräben während des überaus harten Winters 2025/26 über Licht und Wärme „Made in Münster“ verfügten.

Die Begeisterung und Herzlichkeit, mit der wir jeden Tag aufs Neue von den ehrenamtlichen Kerzengießerinnen im Franziskus begrüßt und die Fracht mit ausgestreckten Armen in Empfang genommen wurde, haben uns in der Gewissheit bestärkt, dass diese Aktion für alle Beteiligten als sinnvoll und ermutigend empfunden wird und trotz des Wissens um den Schrecken des Krieges Freude macht. Bis zum 28. Februar, dem Ende der Aktion, sollten auf diese Weise gut und gerne 10-12 Tonnen Kerzenwachs in Dosen gefüllt und mit dem LKW auf den Weg in die Ukraine verbracht werden.
Nicht zuletzt gilt unser Dank auch der sehr unterstützenden Berichterstattung durch Herrn Markus Lütkemeier in den Westfälischen Nachrichten resp. Münsterschen Zeitung, mit denen die Münsteraner Stadtbevölkerung ebenso wie die in den umliegenden Stadtteilen zu Kerzenspenden aufgerufen wurden und keine Mühen und Wege scheuten, um diese in kleinen und großen Mengen zur Aktion „1000 Lichter für die Ukraine“ zu tragen. Ihnen allen danken wir von Herzen und würden uns freuen, Sie im nächsten Jahr wieder dabei zu haben.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Kerzengießerinnen sich gleichermaßen über ausgewaschene Dosen, nicht abgelaufene Medikamente und medizinisches Hilfsmaterial (Verbände, Gehhilfen, Stützkorsette usw.) freuen und versichern können, dass alle Spenden auf direktem Wege zu den Partnerorganisationen in die Ukraine gelangen, wo sie sach- und fachgerecht sortiert und den umliegenden Kliniken bedarfsgerecht zugeteilt werden.

Im Folgenden ein paar Auszüge aus der oben bereits genannten Tagespresse, mit der unsere Aktion über die Stadtgrenze hinaus Beachtung und Anerkennung finden sollte.

Beitrag im Ortsteil Steinfurt in der WN vom 18.12.2026
Beitrag in der WN/MZ vom 17.01.2026
Beitrag in der WN/MZ vom 03.02.2026
Leserbrief von Winfried Nachtwei, WN vom 20.02.2026